Mit der digitalen Datenverarbeitung eröffneten sich auch neue Chancen für das Sammeln, Sichten und Präsentieren von Forschungsdaten, und die technischen Möglichkeiten entwickeln sich beständig weiter. 

Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

ca. 1990 - 1999

  • meist auf Initiative einzelner werden die Metadaten vorhandener Sammlungen in Word, Excel und/oder Access erfasst, in der Regel zur Erstellung eines digitalen Katalogs für eine leichtere Recherche
  • Digitalisieren von ausgewählten Sammlungsstücken, z.B.: die Karten der Schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern im Geographischen Institut (Projekt "Digital Historical Maps", EU-gefördert 1999-2001, Kooperation Schweden, Dänemark, Deutschland). Die gemeinsame DHM-Projekt-Homepage wird bald nach Projektende wieder offline genommen, die Kartenbestände werden in nationaler Eigenregie auf neuen Webseiten präsentiert.

ca. 2000 - 2009

  • Digitalisierung großer Einzel-Sammlungen mit herausragender Bedeutung, z.B.: Matrikelkarten der Landesaufnahme von Schwedisch-Pommern incl. Textbände (Zusammenarbeit mit dem Landesarchiv Greifswald, 2000-2004, DFG-gefördert). Die Digitalisate waren dann erstmal in GeoGREIF online verfügbar. 
  • Virtualisierung der Ausstellung 'Mathematik und Kunst' (20. Juli bis 30. August 2000 am Institut für Mathematik und Informatik, online seit 2002: stubber.math-inf.uni-greifswald.de/mathematik+kunst/)
  • Projekt ‚ARIADNE – Archivverbund Mecklenburg-Vorpommern‘. Verbund-Projekt, koordiniert durch Universitätsarchiv (online seit 2003: ariadne-portal.uni-greifswald.de, DFG-gefördert 2002-2004) 
  • Weiterhin digitale Erfassung von Metadaten auf Initiative einzelner Sammlungsleiter, z.B.: Rechentechnische Sammlung (online seit 2006: http://stubber.math-inf.uni-greifswald.de/rtk/RTS/, seit 2012 auch im Portal 'Wissenschaftliche Sammlungen'), Geburtshilflich-gynäkologische Sammlung (online seit 2003, 2013 Migration in das Portal 'Wissenschaftliche Sammlungen') 
  • Projekt 'Greifswalder Informationssystem zur Schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern Teil Digitales Archiv - Die Verwaltung der Schwedischen Landesaufnahme von Vorpommern 1692 - 1709), später: GeoGREIF. Institut für Geographie, URZ (online seit 2005: https://geogreif.uni-greifswald.de/geogreif, DFG-gefördert 2004-2006)
  • Projekt 'Greifswalder digitales Informationssystem zur Flora der Mongolei', später: FloraGREIF, nutzt erfolgreich die Basis-Software aus dem GeoGREIF-Projekt nach. Institut für Botanik, Institut für Geographie, URZ (online seit 2008: https://floragreif.uni-greifswald.de/floragreif/, DFG-gefördert 2007-2010)
  • Projekt 'Die Schwedische Landesaufnahme von Pommern 1692-1709. Eine GIS-gestützte Auswahledition des ersten deutschen Katasters im Internet', später: 'SVEA-Pommern Karten und Texte der Schwedischen Landesaufnahme von Pommern 1692-1709'. Institut für Geographie (online seit 2010: http://svea-pommern.de/, DFG-gefördert: 2008-2011)
  • Über Mittel des URZ wird die Homepage www.holyland-dalman.de realisiert: Scans von 3.195 Glasplattendias aus der Sammlung des Gustaf-Dalman-Instituts (online seit ca. 2008, 2011 Migration in die Mediendatenbank, 2015 Migration in das Portal 'Wissenschaftliche Sammlungen')
  • Projekt ‚Digitale Bibliothek Mecklenburg-Vorpommern'. Universitätsbibliothek, URZ (Software: Goobi, online seit 2008: http://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/)

ca. 2010 - 2019

  • Projekt 'Mediendatenbank': geschützte Ablage von Mediendaten für Forschung, Lehre und Verwaltung, Plattform für gemeinsames Arbeiten und Datenaustausch. URZ (Software: Celum Imagine, online seit 2010, nur mit Anmeldung)
  • Portal ‚Wissenschaftliche Sammlungen‘. Kustodie, URZ (Software: DigiCult, online seit 2012: http://wissenschaftliche-sammlungen.uni-greifswald.de/Startseite)
  • Initiative ‚Digitalisierung der Wissenschaftlichen Sammlungen‘ (seit 2010):  unter der Federführung der Kustodie wird die systematische digitale Erfassung des wissenschaftlichen Sammlungen der Universität vorangebracht. Veröffentlichung der Sammlungen im Portal 'Wissenschaftliche Sammlungen':
    • 2011: Das Arnoldische Obstcabinet, die Botanischen Wandtafeln von Carl Ignaz Leopold Kny, Julius Münters Lehrsammlung ‚Herbarium Morphologicum‘ (Institut für Botanik und Landschaftsökologie), „Pommern-Sammlung“ (Institut für Zoologie), Sammlung des Lehrstuhls für Ur- und Frühgeschichte
    • 2012: Akademische Kunstsammlung, Palästina: Herbar und Landeskundliche Sammlung (Gustav-Dalman-Institut), Zoologische Sammlung, Pathologische Sammlung
    • 2013: Populäre Vertreter der Typensammlung , Ammoniten-Sammlung, Jaekel-Bilder, Vertebraten-Sammlung, Fayum-Sammlung, Rudolf-Kaufmann-Gedächtnissammlung (Geologische Sammlung, Institut für Geologie), Medizinhistorische Sammlung
    • 2014: Rechentechnische Sammlung (Institut für Mathematik und Informatik), Geburtshilflich-gynäkologische Instrumente-, Kontrazeptiva- und Lehrmittelsammlung, Bildarchiv der Kunstgeschichte (Caspar-David-Friedrich-Institut)
    • 2015: Populäre Vertreter der Kartensammlung (Institut für Geographie), Archäologische Studiensammlung
    • 2016: Grafik- und Plakatsammlung (Caspar-David-Friedrich-Institut), Viktor-Schulze-Sammlung
  • Das Projekt 'Digitale Flora der Mongolei (FloraGREIF II)' erweitert das bestehende FloraGREIF um einen digitalen Bestimmungsschlüssel auf Grundlage einer Merkmalsdatenbank (DFG-gefördert: 2011-2014)
  • Projekt „NS-HGW“. Verbund-Projekt, koordiniert durch das Universitätsarchiv (Software: Mediendatenbank der Universität, online seit: 2012, nur mit Anmeldung)
  • Projekt „Gelegenheitsmusik des Ostseeraums vom 16. bis 18. Jahrhundert: Erfassung, Katalogisierung und musikwissenschaftliche Auswertung“ DFG-gefördert, 2013: http://gelegenheitsmusik-ostseeraum.musik.uni-greifswald.de/)
  • Das Projekt 'Ariadne als Aggregator für das Archivportal-D' modernisiert und erweitert das bestehende ARIADNE (DFG-gefördert: 2015-2017)
  • Projekt „Digitales Pommersches Flurnamenbuch“. Institut für Deutsche Philologie (Software: MS-Access, online: geplant 2019, DFG-gefördert: 2016-2019)
  • Teilname am EU-Projekt 'Recognition and Enrichment of Archival Documents', kurz: READ. Universitätsarchiv (Software: Transkribus, online seit: 2017, nur mit Anmeldung)
  • Projekt „Muster in der Sprache der Ingenieurwissenschaften. Eine korpusbasierte konstruktionsgrammatische Analyse“. Institut für Deutsche Philologie (Software: ANNIS, online seit 2017, nur mit Anmeldung, DFG-gefördert: 2017-2020)
  • Projekt zur Digitalisierung der Akademischen Münzsammlung, Teilname am NUMiD-Verbund. Universitätsarchiv, Kustodie (Software: mk-edit, online seit 2018, nur mit Anmeldung, BMBF-gefördert: 2017-2020)